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Internat in Deutschland: Am Spiekerooger Internat wird Bodenständigkeit gelebt

Segeln ist hier Pflichtfach. Die Hermann Lietz-Schule Spiekeroog zeigt mit ihrem reformpädagogischen Konzept, dass privilegierte Schulbildung im Internat und Bodenständigkeit kein Widerspruch sein müssen.

Theorie und Praxis sind hier eng miteinander verzahnt

Internat in Deutschland: Am Spiekerooger Internat wird Bodenständigkeit gelebt
Internatsschüler bei der Arbeit in der Bootsbaugilde. "Die Schüler entdecken durch die Arbeit in den Gilden und AGs manchmal Talente, von denen sie vorher gar nichts wussten", sagt Schulleiter Florian Fock.
Das Internat mit maximal 100 Schülern pflegt einen persönlichen und freundlichen Umgang und stellt die Freude am Lernen in den Fokus. Im sozialen Miteinander lernen Schüler Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen.

Am Lietz-Internat duzen sich die Schüler und Lehrer - denn neben dem Unterricht bilden die Lehrer und Schüler Familiengruppen. Sie fördern den familiären Umgang an der kleinen Schule. Die Schüler sollen hier Geborgenheit finden und gesund und sicher aufwachsen. Der Standort auf der autofreien Nordseeinsel umgeben vom UNESCO Weltnaturerbe bietet dafür ein ideales Umfeld. Hier können die Schüler umgeben von Dünen und Wattenmeer mit einem starken Bezug zur Natur groß werden.

Bodenständigkeit statt Elitedenken durch sozial gemischte Schülerschaft

Schulleiter Florian Fock
Schulleiter Florian Fock: "Die Schüler sollen lernen, weil sie merken, dass es etwas mit ihrem Leben zu tun hat."
Rund ein Drittel der Internatsschüler ist über Stipendien oder Öffentliche Träger hierher gekommen. Diese finanzieren bisweilen den Internatsbesuch für Kinder, deren Eltern gestorben oder schwer erkrankt sind oder aus anderen Gründen ihre Erziehungsaufgabe nicht wahrnehmen können. Außerdem besuchen etwa 20 Kinder aus dem Inseldorf Spiekeroog das Internat.

Auch der Internatsalltag hat einen bodenständigen Charakter, da alle - ob Schulleiter, Lehrer oder Schüler - am Bestehen der Schule praktisch mitwirken müssen. In sogenannten Gilden muss jeder seinen Anteil am Gemeinschaftsleben leisten. Ob in der Bootsbaugilde, bei der Instandhaltung der schuleigenen Segelboot-Flotte, in der Deichbaugilde oder bei der Aufzucht der Galloways in der Tierhaltungsgilde.

Das Gildensystem gehört zum reformpädagogischen Gedanken, der das Schulleben bestimmt. Nach dem Motto: Lernen mit Kopf, Herz und Hand werden hier nicht nur die kognitiven Fähigkeiten der Schüler gefördert, sondern auch handwerkliche, musische und organisatorische.

Partys als Managementschule im schuleigenen Beathaus

Viele schulische und außerschulische Projekte spiegeln den reformpädagogischen Charakter am Internat wider. Das Beathaus, ein Freizeittreff und Partyraum auf dem Internatsgelände, wird von einem Schüler der Beathausgilde geleitet. Der Schüler übernimmt als Geschäftsführer die verantwortliche Leitung des gesamten Betriebs. Seine Rechte und Pflichten sind in einem Vertrag mit der Schulleitung fixiert. Der Geschäftsführer ist dafür verantwortlich, auf die Servicequalität, die Einhaltung der Hygienevorschriften und eine ordnungsgemäße Haushaltsplanung zu achten.

Die Schüler lernen durch diesen Einbezug, Verantwortung zu übernehmen und zum Wohl der Gemeinschaft zu handeln. Diese Eigenschaften werden auch durch den Schwerpunkt Segeln trainiert. Das führte 1983 zum Start eines ganz besonderen außerschulischen Projekts, der High Seas High School - das segelnde Klassenzimmer des Internats.

Segeln fördert vorausschauendes Handeln und Teamgeist

Internatsschüler im Wattenmeer - Segeln ist Bildungsschwerpunkt, inkl. Segelabitur
Internatsschüler im Wattenmeer - Segeln ist Bildungsschwerpunkt, inkl. Segelabitur
Das Inselinternat besitzt eine eigenen Schulflotte mit Jollenkreuzern und Hobycats. Mit den Booten sind die Schüler der Segel-AG regelmäßig auf dem Wattenmeer unterwegs. Alle Internatsschüler lernen Segeln und in der 8. Klasse wird während eines einwöchigen Kurses der Segelgrundschein erworben. Und wen das Segelfieber packt, der kann in der 10./11. Klasse mit anderen Schülern aus ganz Deutschland für sieben Monate auf einem Traditionssegler über den Atlantik segeln.

Außergewöhnliche pädagogische Projekte am Lietz-Internat auf Spiekeroog:
- High Seas High School - Das segelnde Klassenzimmer

- Summer High Seas High School

- Segelausbildung

- Nordlichter - Klasse 5-7 am Lietz-Internat


Artikel im Handelsblatt:
Hier ist Segeln Pflichtfach. Zu Besuch in Deutschlands ungewöhnlichstem Internat
Artikel vom 15.8.2018
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