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Mitarbeiterinnen des kleinbäuerlichen Verbandes Chajuli in Guatemala sortieren Kaffeebohnen. Chajuli ist Fairtrade-zertifiziert und arbeitet bereits seit 1991 mit dem sozialen Kreditgeber Oikocredit zusammen. // Foto: Opmeer Reports
Donnerstag, 18. April 2019 11:18
fairer Handel

Oikocredit: Gutes Geld für den fairen Handel

Die internationale Genossenschaft Oikocredit und der faire Handel teilen die gleichen Grundsätze und Ziele: sozial verantwortliches Wirtschaften, globale Gerechtigkeit, Förderung von besseren Lebensbedingungen für wirtschaftlich benachteiligte Menschen sowie nachhaltige Entwicklung weltweit.

Der faire Handel garantiert den Erzeugerinnen und Erzeugern im globalen Süden in den sogenannten Entwicklungsländern angemessene Mindestpreise. Zudem können die Produktionsgenossenschaften mit den Mehreinnahmen aus dem fairen Handel ihre Arbeitsbedingungen verbessern und soziale Projekte finanzieren. Dies können zum Beispiel der Bau von Trinkwasserbrunnen und Schulen, Umstellung auf biologischen Anbau oder subventionierte Arztbesuche sein.

Fairer Handel braucht faire Konsumenten - und faire Geldanleger

Menschen in Deutschland können den fairen Handel direkt fördern, indem sie entsprechend zertifizierte Produkte kaufen. Wer mehr tun will, setzt auf eine nachhaltige Geldanlage und beteiligt sich mit Oikocredit an der Finanzierung von Unternehmen des fairen Handels.

Damit alle profitieren

Oikocredit vergibt seit über 40 Jahren Kredite und Kapitalbeteiligungen an sozial orientierte Unternehmen im globalen Süden. Das Kapital stammt von rund 57.000 Anlegerinnen und Anlegern weltweit, knapp die Hälfte davon kommen aus Deutschland. Privatpersonen und Organisationen können sich mit einer Geldanlage ab 200 Euro an Oikocredit beteiligen. Dafür zahlt Oikocredit ihnen nach Möglichkeit eine Rendite, die in den letzten Jahren zwischen einem und zwei Prozent lag. Vor allem aber geht es den Anlegern um die "soziale Rendite". Sie wissen: Ihr angelegtes Geld bewirkt etwas Positives in der Welt.

Investitionsschwerpunkte sind das inklusive Finanzwesen mit Mikrofinanz sowie die Sektoren erneuerbare Energien und Landwirtschaft. Oikocredit zählt weltweit zu den größten privaten Finanzierern des fairen Handels. Die Genossenschaft vergibt Finanzierungen an insgesamt rund 700 Partnerorganisationen in Afrika, Lateinamerika und Asien. Darunter sind zahlreiche Fairhandelsbetriebe und landwirtschaftliche Kooperativen, deren Mitglieder für den fairen Handel produzieren.

Ob faire Textilien oder fairer Kaffee: Fairer Handel fördert globale Gerechtigkeit

Fairer Handel: Oikocredit unterstützt Fairhandelsbetriebe
Die Kunsthandwerkerin Patricia Leivas Sosa färbt Wolle. Sie ist Mitglied bei der Oikocredit-Partnerorganisation Manos del Uruguay. Die Fairhandels-Kooperative setzt auf sparsamen Wassereinsatz und natürliche Rohstoffe und vermeidet umweltschädliche Chemikalien. Sie bietet ihren Mitgliedern umfassende Sozialleistungen.

Bild: Opmeer Reports
Ein Beispiel ist die Kooperative Manos del Uruguay, die 250 Kunsthandwerkerinnen in Uruguay eine Existenz sichert und deren Produkte auf dem internationalen Markt hoch im Kurs stehen. Ziel der Non-Profit-Organisation ist es, Einkommensmöglichkeiten für Frauen auf dem Land zu schaffen, ihnen wirtschaftliche, soziale und kulturelle Chancen zu eröffnen und zugleich kunsthandwerkliche und künstlerische Arbeit zu fördern. Seit 2009 arbeitet die Organisation mit Oikocredit zusammen; kurz danach wurde sie als Fairhandelsorganisation von der WFTO zertifiziert.

Ein weiteres Beispiel für Oikocredits Investitionen im Bereich des fairen Handels ist die Kaffee-Genossenschaft Cenfrocafe in Peru. Die Kooperative verbindet mit Erfolg hohe Produktionsvolumen mit großer sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. Cenfrocafe verarbeitet und vertreibt den Kaffee von rund 2.500 kleinbäuerlichen Betrieben auf dem nationalen und internationalen Markt. Mit dem jüngsten Kredit von Oikocredit konnte Cenfrocafe eine Verarbeitungsanlage finanzieren und damit in Zukunft ihre Margen weiter erhöhen. Davon profitieren unmittelbar die Kaffeebäuerinnen und -bauern.

Partner für die Zukunft stark machen

Fairer Kaffeehandel
Die Kaffeebäuerin Maria Griselda Suárez arbeitet bei der Oikocredit-Partnerorganisation Cenfrocafe als Qualitätsmanagerin und bietet Weiterbildungen für Produzenten an.

Foto: Opmeer Reports
Oikocredit fördert seine Partner nicht nur über Finanzierungen, sondern auch mit Beratungen und Schulungen. Von Weiterbildungen durch lokale Fachkräfte in Bereichen wie Marketing oder Risikomanagement über Workshops zu ökologischen Anbaumethoden bis hin zu Schulungen im Umgang mit Naturkatastrophen. Denn kleinbäuerliche Produzenten in Ländern des globalen Südens sind vom Klimawandel besonders betroffen. Dies wird etwa am Beispiel von Kaffee deutlich. Der Großteil des Kaffees weltweit wird von kleinbäuerlichen Betrieben produziert, unter anderem in Mittel- und Südamerika. In den vergangenen Jahren ging die Kaffeeproduktion in lateinamerikanischen Ländern deutlich zurück. Allein in Peru sank sie um bis zu zwanzig Prozent - hauptsächlich aufgrund klimabedingter Pilzkrankheiten wie dem sogenannten Kaffeerost. Damit Partner solchen Herausforderungen begegnen können, bietet Oikocredit ihnen Finanzierungen zu besonderen Konditionen, beispielsweise mit variablen Rückzahlungen im Falle von Ernteausfällen. Mit Angeboten für Beratung und Schulungen unterstützt Oikocredit die Partner, sich auf veränderte klimatische Bedingungen einzustellen und Widrigkeiten besser abzufedern.


Wer nachhaltig Geld anlegen und den fairen Handel unterstützen möchte, kann sich unter www.oikocredit.de/investieren informieren.

Impressum
Verantwortlich i. S. d. TMG
Oikocredit Deutschland
Herr Dr. Matthias Lehnert
Berger Str. 211
https://www.oikocredit.de/impressum-und-rechtliche-hinweise
60385 Frankfurt am Main
Deutschland
USt-IdNr.: NL005798966B01
Steuernummer: NL005798966B01
31020744
Handelskammer Gooi- Eem- und Flevoland, Amersfoort, Niederlande
T: 0049-69-21083110
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