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Mittwoch, 20. Januar 2021 14:18
Private Krankenversicherung

Wer eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, kann auf Rückerstattungen hoffen

Aktuelle Urteile gegen private Versicherer wie AXA, DKV oder Barmenia zeigen nicht nur, dass viele Beitragserhöhungen der vergangenen Jahre rechtswidrig waren, sondern dass auch nahezu alle privaten Krankenversicherungen davon betroffen sind. Gute Nachrichten für die knapp neun Millionen Menschen in Deutschland, die eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben, da sie nun auf eine Rückerstattung ihrer Erhöhungsbeiträge hoffen können. Eine auf dem Gebiet des Versicherungsrechts erfahrene Anwaltskanzlei hilft ihnen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche.

Private Krankenversicherung? Dann ist eine Rückerstattung der Erhöhungsbeträge möglich

Private Krankenversicherung: Eine Rückerstattung der Erhöhungsbeiträge ist möglich!
Privat Krankenversicherte haben Anspruch auf die Rückerstattung der Erhöhungsbeiträge
Eine private Krankenversicherung bietet im Vergleich zur gesetzlichen höherwertige Leistungen, kostet dafür bekanntlich aber auch umso mehr. Zudem müssen privat Versicherte damit rechnen, dass ihre Beiträge regelmäßig erhöht werden. Zahlreiche Urteile, die zuletzt an deutschen Gerichten gefällt wurden, zeigen jedoch, dass die Versicherten solche Erhöhungen keineswegs in Kauf nehmen müssen. Private Krankenversicherungen dürfen die Beiträge nämlich nicht willkürlich erhöhen, sondern müssen dabei einige gesetzliche Regelungen beachten. Geschieht dies nicht, kann eine Erhöhung der Beträge für rechtswidrig erklärt werden, sodass die Versicherten einen Anspruch auf eine Rückzahlung der Erhöhungsbeiträge haben. So entschied etwa das Oberlandesgericht Köln in einem Urteil vom 28. 1. 20 auf eine Rückzahlung der Erhöhungsbeiträge in Höhe von 3.500 Euro, da der Versicherer die Erhöhung nicht hinreichend begründet hatte. Ein ähnliches Urteil erging am 16. 4. 20 am Landgericht Frankfurt; der Rückzahlungsbetrag betrug in diesem Fall sogar 10.000 Euro.

Aktuelle Urteile geben den Versicherten Recht

Die Erhöhungsbeiträge der Versicherer sind oftmals rechtswidrig
Die Erhöhungsbeiträge der Versicherer sind oftmals rechtswidrig
Hervorzuheben ist auch ein Urteil des Landgerichts Frankfurt vom 2. 9. 20. Dabei stellte das Gericht fest, dass sich der Versicherer nicht an die gesetzlichen Schwellenwerte hielt. Private Krankenversicherungen dürfen die Beiträge nämlich nur dann erhöhen, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden - etwa bei einer Steigerung der Krankheitskosten. Im vorliegenden Fall lagen sie bei leidglich sieben Prozent statt der gesetzlich vorgeschriebenen zehn Prozent. Neben einer unzureichenden Begründung und der Nichteinhaltung der Schwellenwerte kann aber auch eine zu niedrig angesetzte Anfangskalkulation der Versicherer die Beitragserhöhung unwirksam machen. Viele Versicherer setzen die Prämien vor Vertragsbeginn schlicht zu niedrig an, um Kunden anzulocken, und erhöhen sie anschließend, um auf eine ausreichende Berechnungsgrundlage zu kommen.

Eine kostenlose Erstberatung bringt Klarheit über mögliche Ansprüche

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Zusammengefasst lässt sich somit feststellen, dass Beitragserhöhungen, die nicht vollständig begründet wurden, die festgelegten Schwellenwerte nicht einhalten oder aus einer zu niedrig angesetzten Anfangskalkulation resultieren, rechtswidrig sind. Weiterhin zeigen die erwähnten Gerichtsurteile, dass kaum eine private Krankenversicherung diese Regelungen konsequent eingehalten hat. Privat Versicherte haben in solchen Fällen Anspruch auf eine Rückerstattung der Erhöhungsbeiträge für bis zu zehn Jahre. Wer wissen möchte, ob dies auch im eigenen Fall möglich ist, kann sich dazu an die Bielefelder Kanzlei Gunkel, Kunzenbacher & Partner wenden: Die Anwälte verfügen über langjährige Erfahrung im Versicherungsrecht und bieten Verbrauchern eine kostenlose Erstberatung. Darüber hinaus überprüfen sie auch die Verträge und Erhöhungen und helfen den Versicherten anschließend bei der Durchsetzung ihrer Rechte, sofern Anspruch auf eine Rückzahlung bestehen sollte. Dies hat im Übrigen keinerlei Auswirkungen auf den Versicherungsvertrag - die Kläger müssen ihre Versicherung dafür also keineswegs verlassen. So profitieren sie gleich doppelt, da sie nicht nur die zu viel gezahlten Beiträge erstattet bekommen, sondern auch zukünftig nur die niedrigeren Beiträge zahlen müssen.


Die Kanzlei Gunkel, Kunzenbacher & Partner setzt sich bei ihrer Arbeit für das Recht der Verbraucher ein und überprüft Versicherungsverträge auf Fehler und Haftungsfragen.

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Anwaltskanzlei GUNKEL, KUNZENBACHER & PARTNER
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