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Bei HAE kann es zu plötzlichen Schwellungen an verschiedenen Körperstellen kommen. Im Bauchraum sind diese in den meisten Fällen mit starken Bauchschmerzen verbunden.
© Takeda Pharma (links); leszekglasner // istockphoto.com (rechts)
Mittwoch, 22. Dezember 2021 09:47
Starke Bauchschmerzen

Starke Bauchschmerzen und Hautschwellungen können auf eine lebensbedrohliche Erbkrankheit hindeuten

Bauchschmerzen können vielfältige Ursachen haben und sollten daher ärztlich abgeklärt werden. Das gilt vor allem, wenn sehr starke Bauchschmerzen auftreten und sich in regelmäßigen Abständen wiederholen. Sollten diese in Verbindung mit unerklärlichen Hautschwellungen auftreten, muss stets auch an die Diagnose HAE gedacht werden.

Hereditäres Angioödem – was ist das?

Starke Bauchschmerzen bei HAE
Computer-Tomographie des Bauchraums. Zu erkennen sind durch Flüssigkeitsansammlung ausgelöste Schwellungen (Ödeme) der Darmschleimhaut, die zu starken Schmerzen führen können
Prof. Dr. Markus Magerl, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Betroffene des hereditären Angioödems leiden oft über Jahre an wiederholten Bauchschmerzen, für die Ärzte häufig keine Ursache ausmachen können. Zusätzlich entwickeln sie immer wieder Hautschwellungen, beispielsweise im Gesicht, an den Händen oder Füßen, die einer allergischen Reaktion ähneln und ebenfalls zu Beginn unerklärlich erscheinen. Wer diese Symptome jedoch gemeinsam betrachtet, kommt schnell auf die Diagnose HAE – hereditäres Angioödem. Hierbei handelt es sich um eine Erbkrankheit. Durch einen Gendefekt entsteht ein Mangel des Proteins C1-Inhibitor mit einer komplizierten Kettenreaktion. Als Folge werden die Blutgefäßwände durchlässig und Flüssigkeit kann in das Gewebe entweichen. Dadurch entstehen Schwellungen und wenn diese im Magen-Darm-Trakt vorkommen, verursachen sie starke Bauchschmerzen. Nicht immer treten die Bauchschmerzen sowie die sichtbaren Hautschwellungen zur gleichen Zeit auf, was es für Ärzte schwer macht, die gemeinsame Ursache zu erkennen.

Starke Bauchschmerzen richtig deuten

Starke Bauchschmerzen bei HAE
Abilddung 1: Narben von HAE-Patienten nach unnötigen Eingriffen
Prof. Dr. Markus Magerl, Charité-Universitätsmedizin Berlin
Wichtig ist also, die Symptome wie Bauchschmerzen oder Hautschwellungen richtig zu deuten. Ansonsten bleibt die Krankheit oft über Jahre unentdeckt. Derzeit sind rund 1.600 Menschen in Deutschland betroffen, doch eine mögliche Dunkelziffer wird vermutet. HAE zu diagnostizieren ist aber essenziell, um schlimmere Folgen zu verhindern. Die Krankheit kann nämlich lebensgefährlich werden, wenn es zu einer Kehlkopfschwellung mit daraus resultierender Erstickungsgefahr kommt. Eine umgehende ärztliche Behandlung ist in solchen Fällen unerlässlich. Das gilt auch, um den Leidensdruck der Betroffenen zu reduzieren, beispielsweise durch unnötige Operationen (Abbildung 1), medikamentöse oder psychotherapeutische Therapien aufgrund einer unentdeckten HAE-Erkrankung.

Um die richtige Diagnose zu stellen, müssen alle Symptome geschildert und gemeinsam betrachtet werden. Da drei Viertel der Fälle erblich bedingt sind, lohnt sich zudem ein Blick auf die familiäre Vorgeschichte. Weitere Warnsignale sind neben den krampfartigen Bauchschmerzen und Hautschwellungen auch Wasseransammlungen im Bauch, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen (Abbildung 2). Meistens macht sich HAE erstmalig im Kindes- und Jugendalter bemerkbar.

Behandlungsmöglichkeiten bei HAE

Starke Bauchschmerzen bei HAE
Abbildung 3: Die Schwellungen treten plötzlich auf und sind deutlich erkennbar
Takeda Pharma
Wenn sie die richtige Diagnose erhalten, ist das für viele Betroffene eine große Erleichterung. Nicht nur, dass sie nun wissen, was ihre Beschwerden verursacht – sie können auch endlich behandelt werden. Denn obwohl HAE eine seltene Erkrankung ist, ist sie gut behandelbar und somit kann die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten durch eine passende Therapie gesteigert werden. Die Behandlung umfasst meist sowohl Medikamente gegen akute Schwellungsattacken als auch Medikamente, die präventiv eingesetzt werden.


Bei Verdacht auf ein HAE empfiehlt sich die einfache Bestimmung von Blutwerten, um die richtige Diagnose zu stellen sowie eine passende Therapie zu veranlassen. Weitere Informationen können (potenzielle) Betroffene zudem auf der Webseite "Leben mit HAE einholen.


EXA/DE/HAE/0243

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